Hollow Man Fotografie

08. Februar 2011

Neben der klassischen Textilfotografie als Legeware setzt man heute verstärkt auf die plastische Fotografie von Kleidungsstücken, im Web gemeinhin als ‘Hollow Man Technik’ bekannt.

Diese Technik erlaubt es, Textilien nicht nur als schlichten Kleiderstapel oder in aufwendig gestalteten, gelegten Arrangements zu präsentieren, sondern ‘angezogen’, also so, wie der Kunde oder die Kundin sie an sich selbst sehen möchte und sich am besten vorstellen kann.

Prinzipiell handelt es sich bei der Hollow-Man-Fotografie um eine Kombination aus Fotografie und Postproduktion am Computer. Das Kleidungsstück wird zunächst auf eine Figur aufgezogen und fotografiert, anschließend wird ein weiteres Foto der Innenseite angefertigt. Die beiden Aufnahmen werden dann in einem Bildbearbeitungsprogramm zu einer plastischen Darstellung zusammengefügt.

Ganz so einfach wie es sich anhört ist diese Foto-Technik allerdings nicht, fotografische Kenntnisse und die entsprechenden Skills in der Bildbearbeitung sind für die Produktion qualitativ hochwertiger und farbtreuer Produktfotos unerlässlich.

Beispiele für Hollow-Man-Fotografie in Online-Shops:

Zusätzliche, aussagekräftige Fotos von Details und Material der Textilien erleichtern Kaufentscheidungen und fördern das Kauferlebnis im Onlinestore:

Hollow-Man-Fotografien von Theater-Kostümen zur Erstellung von Plakaten und Programmbroschüren:

Die fotografierten Kostüme stammen aus der Operette BA-TA-CLAN von Jacques Offenbach (Inszenierung: Liquid Penguin Ensemble), der ersten Produktion der mobilen Opernbühne ‘opera mobile’, dem Opernstudio der Großregion.

Alle Fotos Copyright © Rich Serra

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